Zusatzbestimmungen
zur Förderung von Begegnungsreisen

Die folgenden Bestimmungen gelten zusätzlich zu den Förderrichtlinien und den sonstigen Bestimmungen zur Regelung der Fördertätigkeit der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen für Projekte, in deren Zentrum Begegnungsreisen stehen.

  • Die geförderten Begegnungsreisen müssen den satzungsmäßigen Zwecken der Stiftung entsprechen. Dabei sollen ökologische, politische, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Aspekte der Situation in dem Partnerland im Vordergrund stehen.
  • Die Stiftung fördert keine Besuchsreisen von hiesigen Gruppen zu Partnerschaftsgruppen in anderen Ländern. Sie kann in engen Grenzen Besuchsreisen von Partnerschaftsgruppen bei ihren Partnern in Nordrhein-Westfalen fördern.
  • Mindestens die Hälfte des Programms der Besuchsreise muss der Information oder Bildung von Menschen gewidmet sein, die in Nordrhein-Westfalen leben. Reisen, die vornehmlich der Information oder Ausbildung der Gäste dienen, sind nicht förderfähig.
  • Die Zielgruppen dieser Bildungsaktivitäten müssen deutlich über die hiesige Partnergruppe und ihr enges Umfeld hinausgehen.
  • Das Projekt kann auch die Vor- und Nachbereitung der Reise einschließen.
  • Der Finanzierungsanteil der Stiftung ist auf maximal 30 % der Gesamtkosten des Projektes begrenzt.
  • Flugkosten können nur dann in die Förderung einbezogen werden, wenn sie für den Besuch erforderlich sind. Nur Flugkosten bis zur Höhe von solchen der Economy-Klasse oder vergleichbarer Klassen können in der Regel bei der Förderung berücksichtigt werden.
  • Bahnreisen können in der Regel nur bis zur Höhe von Kosten für Fahrkarten der 2. Klasse in die Förderung einbezogen werden.

Zusatzbestimmungen Begegnungsreisen als PDF