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Donnerstag, den 25. März 2010 um 12:01 Uhr

Lebensweltmeister aus NRW sind Afrika-Experten

Düsseldorf, den 26. März 2010. – Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 macht Schülerinnen und Schüler aus rund 30 nordrhein-westfälischen Schulen zu Experten für die Lebenswelten Jugendlicher in Afrika. Anfang des Jahres 2010 starteten sie als Repräsentanten eines afrikanischen Landes in die EineLebensweltmeisterschaft 2010. Ihre Aufgaben: Ein Fußballturnier spielen und ein Plakat für „ihr“ Land erstellen. Die Vorrunde ist abgeschlossen, 84 Fußball-Spiele gespielt, 481 Tore geschossen, 28 Plakate gestaltet. Kleine Kunstwerke sind darunter. 16 Mannschaften haben sich für die Zwischenrunde im April qualifiziert. Das Vorrundenabschlussfest findet am letzten Schultag vor den Osterferien im Düsseldorfer Landtag statt.
Neugierig, engagiert und kreativ haben sich die Schülerinnen und Schüler von der siebten bis neunten Klasse die Lebenswelten der Jugendlichen in Afrika genähert. Sie befragten Menschen, die aus den afrikanischen Nationen stammen und am Schulstandort leben, nach der Situation in diesem Land. Sie schrieben Botschaften und Konsulate an, um Informationen zu erhalten. Sie nahmen Kontakt mit deutschen Hilfsorganisationen auf. Sie erfuhren, ob Jugendliche zur Schule gehen können, ob sie eine regelmäßige Wasserversorgung haben, ob Fußball zum Sportunterricht oder in die Freizeit gehört, ob die Jugendlichen barfuß mit einem selbst gebastelten Ball kicken. Sie zählten Fußballstadien und Fußballvereine in den afrikanischen Ländern. Sie lernten, dass Kindersoldaten und Kriegsflüchtlinge im Tschad Fußball brauchen, um ihr Schicksal leichter zu tragen. Sie erfuhren, dass Fußballspielen auch verboten sein kann und bestraft wird (Somalia).Sie kochten afrikanische Reisgerichte für ihre Mitschüler, sangen und trommelten Nationalhymnen, hielten ihre Erfahrungen in einem Projekttagebuch und auf Plakaten fest, organisierten Benefizveranstaltungen.

Anerkennung für Engagement: Schüler feiern im Landtag

So viel Engagement braucht Anerkennung, davon war der Vorstand der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen überzeugt. Und lud die Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem Eine Welt Netz NRW zum Vorrunden-Abschlussfest in den Düsseldorfer Landtag ein. Sie erleben eine Feierstunde im Landtagsplenum, nehmen an einem Länderquiz teil und lernen die Arbeit von Landtags-Abgeordneten kennen. Das Landtagsfoyer wird am Nachmittag zur Trainingshalle für Kondition und Rhythmusgefühl und Schauplatz eines nordrhein-westfälischen Tischkicker-Turniers. Inka Grings berichtet den Jugendlichen aus ihrer Lebenswelt als Nationalspielerin. Bernard Dietz, ehemaliger Nationalspieler und Trainer, heute Leiter einer Fußballschule, gibt den Jugendlichen Konditionstipps.

Die Plakatausstellung im Landtag eröffnet Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich (Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen). Botschaftsmitglieder aus Nigeria und Mali sowie der Honorarkonsul der Seychellen besuchen die Schulteams, die sie im Wettbewerb vertreten haben. Ein letzter Schultag, der Schülerinnen und Schüler in Bewegung versetzt. Eine Klasse aus Hagen will an diesem Tag sogar arbeiten und feiern: Sie schreibt in den ersten beiden Stunden eine Klassenarbeit und reist anschließend zur Party in den Landtag.
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Die Pressemitteilung im pdf-Format finden Sie hier.

Die Fotogalerie zur Veranstaltung mit Download-Funktion finden Sie hier.

 

   

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Minister Armin Laschet und der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch:
„Die Bundesländer sind wichtige Akteure in der Entwicklungspolitik.“

9.02.2009

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet und der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch haben heute (9. Februar 2009) das Engagement der Bundesländer in der Entwicklungspolitik gewürdigt. Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen hatte im Rahmen der Veranstaltung "Das entwicklungspolitische Engagement der Bundesländer" zu einer Diskussionsrunde eingeladen, die die Rolle der Länder in der Entwicklungszusammenarbeit thematisiert hat.

Weiterlesen: Das entwicklungspolitische Engagement der Bundesländer

   

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