Termine
Antragstellung und Verwendungsnachweis - Gewusst wie!
Neue Workshop-Termine für 2010
in der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen
Ist unsere Organisation eigentlich antragsberechtigt? Welche Informationen gehören in einen Förderantrag? Was gehört alles zu einem Verwendungsnachweis? Wie mache ich eine Projektabrechnung?
Diese und viele weitere Fragen möchten wir Ihnen in unserem Workshop beantworten. Anhand eines Fallbeispiels informieren wir Sie umfassend über die Voraussetzungen der Antragstellung, über formale und inhaltliche Aspekte eines Projektantrages und über Modalitäten zum Verwendungsnachweis. Außer theoretischen Themenblöcken sind auch Übungsphasen geplant. Hierfür bitten wir Sie, einen WLAN-fähigen Laptop mit einer gängigen MS-Office-Version mitzubringen. Falls Sie keinen Laptop mitbringen können, sagen Sie uns bitte Bescheid.
Die Workshops finden jeweils in der Stiftung statt am
- 25. Januar 2010 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr (bereits ausgebucht!)
- 26. April 2010 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr (ausschließlich für Mitglieder von Migranten-Organisationen)
- 27. September 2010 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
- 29. November 2010 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung per Post oder Fax an uns oder senden eine E-Mail an
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Ihre Anmeldung ist erst mit schriftlicher Bestätigung gültig. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und die Teilnahme kostenfrei.
Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen
Kaiser-Friedrich-Str. 13
53113 Bonn
T. 0228-243350
F. 0228 24335/22
Krisenbilanz 2009
Konsequenzen der Weltwirtschaftskrise für Armutsbekämpfung und Millenniumsentwicklungsziele
Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Entwicklungs- und Schwellenländer mit voller Wucht erfasst. Während in Deutschland manche Banken schon wieder Gewinne schreiben und die Talsohle der wirtschaftlichen Rezession scheinbar überwunden ist, zeichnen sich erst langsam die verheerenden Folgen der Krise für die Länder des Südens ab.
Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) fürchtet, dass die Zahl der Arbeitslosen weltweit bis Ende 2010 um bis zu 100 Millionen wachsen wird; Die Zahl der Armen wird in ähnlicher Höhe steigen; die Zahl der Hungernden hat bereits jetzt die Schwelle von einer Milliarde Menschen erreicht; bis 2015 werden laut Weltbank als Folge der Krise bis zu 2,8 Millionen Kinder zusätzlich sterben – wenn die Regierungen nicht entschieden gegensteuern.
Die Chance, die international vereinbarten Entwicklungsziele, einschließlich der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs), wie geplant zu verwirklichen, rückt in immer weitere Ferne. Das gilt insbesondere für die Ziele, den Anteil der Menschen, die hungern und die in „extremer Armut“, d.h. von weniger als 1,25 US-Dollar am Tag, leben, bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Aber auch die Verwirklichung der MDGs in den Bereichen Grundbildung, Gesundheit und Wasserversorgung ist gefährdet. Die Hauptleidtragenden der Krise sind damit ausgerechnet diejenigen, die sie am wenigsten zu verantworten haben.
Weitere Informationen zur Vortragsreihe finden Sie hier.
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