Workshops zur Agenda 2030 24. Oktober 2018 – Posted in: Eine Welt, Projekte, Termine Archiv

SDGs: UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Quelle: UNRIC)

Workshops zur Agenda 2030

„Mehr Partizipation? Gestärkter Multilateralismus?“ Unter dieser Fragestellung stehen zwei Workshops, die das Global Policy Forum in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am 14. und am 15. November in Bonn veranstaltet. Themen sind die Rolle der Zivilgesellschaft und des internationalen High-Level Political Forum im Umsetzungsprozess der Agenda 2030. Die Workshops sind Teil des dreijährigen Projekts „2030.de“, das unsere Stiftung bis 2019 mit rund 100.000 Euro fördert.

Um den globalen Umwelt- und Entwicklungsproblemen besser begegnen zu können, haben die Regierungen das Hochrangige Politische Forum für nachhaltige Entwicklung (High-Level Political Forum, HLPF) gegründet. Es ist das zentrale UN-Gremium für nachhaltige Entwicklung und soll hauptsächlich die Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) überwachen.

Bei dem Workshop am 14. November informieren die Veranstalter über die Funktionen und die Agenda des HLPF und ziehen eine erste Zwischenbilanz seiner Arbeit, um vor diesem Hintergrund die politische Relevanz, die Potentiale und den Reformbedarf dieses Gremiums einzuschätzen. Dabei wird es auch um die Frage gehen, welche Reforminitiativen von der deutschen Politik ausgehen können.

Der Workshop am 15. November befasst sich mit der Bedeutung zivilgesellschaftlicher Organisationen. Kann der Umsetzungsprozess der Agenda 2030 zur Stärkung fortschrittlicher zivilgesellschaftlicher Organisationen und der dauerhaften Bildung neuer gesellschaftlicher Bündnisse führen? Hat sich durch die Agenda 2030 die Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen in den Konsultationen der Vereinten Nationen verändert? Wie sehen ihre praktischen Mitwirkungsmöglichkeiten aus? Welche Gruppe und Organisationen bestimmen den Diskurs? Diese Fragen werden unter anderem mit Vertreter/innen verschiedener zivilgesellschaftlicher Netzwerke diskutiert.

Weitere Informationen und Anmeldung (bis zum 7. November) unter: www.2030agenda.de
Die Teilnahme ist kostenlos.