Nachhaltigkeit bei deutschen Banken 20. Mai 2019 – Posted in: Aktuelles, Projekte, Publikationen, Wirtschaft-Konsum

Was finanzieren wir mit unserem Gesparten? Der Fair Finance Guide sorgt für mehr Transparenz. (Illustration: Fair Finance Guide)

Nachhaltigkeit bei deutschen Banken: Licht und Schatten

Zum vierten Mal hat die Initiative Fair Finance Guide Deutschland (FFG) das Niveau sozialer und ökologischer Nachhaltigkeitsregeln bei deutschen Banken und Sparkassen analysiert und die Ergebnisse am 13. Mai veröffentlicht. Der Fair Finance Guide prüft die Selbstverpflichtungen von 14 Geldinstituten anhand von über 280 Kriterien in Bezug auf ihre Übereinstimmung mit internationalen Nachhaltigkeitsstandards. Das Projekt wird von unserer Stiftung und der schwedischen Entwicklungsagentur Sida gefördert.

„Der Fair Finance Guide schafft Transparenz und Orientierung für die wachsende Zahl von Menschen, die ihr Geld nach Kriterien sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit anlegen wollen“, so Christiane Overkamp, Geschäftsführerin unserer Stiftung.

Einige zentrale Ergebnisse der aktuellen Untersuchung sind:

  • Insgesamt stieg das Bewertungsniveau der untersuchten Banken (ohne Neueinsteiger) um mehr als 5 Prozent.
  • Eine deutliche Verbesserung ist bei der Landesbank Baden-Württemberg und der katholischen Pax-Bank zu erkennen.
  • An der Spitze des Rankings liegen wie zuvor die GLS Bank und die EthikBank, Apotheker- und Ärztebank sowie die Sparkassen Düsseldorf und KölnBonn nehmen die letzten Plätze ein.

Der Fair Finance Guide Deutschland ist eine Initiative des Vereins Facing Finance in Kooperation mit dem Südwind-Institut, der Verbraucherzentrale Bremen und der Verbraucherinitiative Rank a Brand. Unsere Stiftung fördert den Fair Finance Guide und weitere Aktivitäten im Rahmen eines zweijährigen Projekts mit 96.000 Euro.

Mehr Informationen in einer Pressemitteilung www.sue-nrw.de und unter: www.fairfinanceguide.de

Informationen in unserer Projektdatenbank