Die Geschäftsstelle der Stiftung befindet sich in Bonn, einer Stadt, in der sich viele umwelt- und entwicklungspolitische Institutionen und Organisationen angesiedelt haben. (Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn)

Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

Die Stiftung wurde 2001 von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gegründet. Ihr Auftrag ist es, bürgerschaftliches Engagement für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Sie ist dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, dem Gedanken der Einen Welt, der Menschenwürde und der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet und trägt zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen bei.

Die Stiftung unterstützt gemeinnützige Organisationen durch Projektberatung und -finanzierung. Sie fördert Projekte zu Umweltbildung, Ressourcenschonung, Klima- und Umweltschutz, zur entwicklungspolitischen Bildung und Information, zum globalen Lernen und zum Fairen Handel sowie Projekte zum interkulturellen Lernen, wenn sie sich mit den Themen Umwelt oder Entwicklung befassen. Die Projektaktivitäten müssen sich an Menschen in Nordrhein-Westfalen richten. Bis Mai 2019 wurden rund 1.460 Projekte mit insgesamt etwa 70 Millionen Euro unterstützt.

Die Stiftung verwirklicht ihre Ziele auch durch eigene operative Arbeit. Wir machen Angebote zur Qualifizierung von Multiplikatoren, tragen zum Informations- und Meinungsaustausch bei, fördern Kooperationen und kooperieren selber mit geeigneten Partnern.

Die Stiftung finanziert ihre Arbeit aus Glücksspielerlösen, die an das Land NRW abgeführt werden, und aus Steuermitteln des Landes, die ihr jährlich auf der Grundlage von Haushaltsentscheidungen zur Verfügung gestellt werden.

Die Stiftungsarbeit wird von zwei Gremien gelenkt, dem Stiftungsrat und dem Vorstand. Für die operative Umsetzung ist die in Bonn angesiedelte Geschäftsstelle verantwortlich.

Stiftungsratsvorsitzender ist der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet.