„Friedens-Geschichten – Friedens-Gesichter“ in Schulen

„Friedens-Geschichten – Friedens-Gesichter“ in Schulen

Einladung zum Netzwerktreffen für neue Perspektiven zur friedenspädagogischen Bildung an Schulen am 30. August von 10-16 Uhr in Köln

19. Mai – Auch in Schulen ist Frieden ein wichtiges Thema: Wie mit Schüler:innen über Krieg, Frieden und Konflikte sprechen? Was hat Frieden mit Flucht und nachhaltiger Entwicklung zu tun? Und was bedeutet eigentlich Frieden – weltweit und auch für uns selbst?

Denn: Frieden ist mehr als die bloße Abwesenheit von Waffengewalt. Zu einem positiven Frieden gehören soziale Gerechtigkeit und Fairer Handel ebenso wie Klimagerechtigkeit, eine starke Zivilgesellschaft, anti-rassistisches Denken und Handeln, und vieles mehr. Alle diese Themen haben eine Friedensdimension: „Es kann keine nachhaltige Entwicklung ohne Frieden und keinen Frieden ohne nachhaltige Entwicklung geben“, heißt es im Vorwort zur Agenda 2030.

Neugestaltung friedenspädagogischer Bildung

Das Forum Ziviler Friedensdienst e.V., hat das Ziel, mit einem neuen Bildungsprojekt das zivile Engagement für Frieden in all seinen Facetten sichtbar zu machen und zu fördern. Gemeinsam mit Diaspora-Gruppen in Deutschland soll  auch die friedenspädagogische Bildung in Schulen neu gestalten werden. Zudem wird sichtbar gemacht, wie sich Menschen mit Flucht-/Migrationsgeschichte für Frieden und nachhaltige Entwicklung weltweit einsetzen. Geplant sind im Bereich der schulischen Bildung insbesondere Workshops an Schulen sowie die Ausbildung von Referent:innen mit Flucht-/Migrationsgeschichte für die friedenspädagogische Bildungsarbeit.

Ziel dabei ist es, einen Pool an qualifizierten Friedensbildungsreferent:innen aufzubauen, die eine eigene oder familiäre Flucht-/Migrationsgeschichte mitbringen, um dadurch eine größere Diversität in der schulischen Bildungsarbeit zu schaffen.

Möglichkeiten zur Mitwirkung

Interessierte Organisationen und Aktivist:innen  haben durch diverse Aufgabenbereiche die Möglichkeit, an der schulischen Bildungsarbeit an dem dreijährigen Projekt teilhaben können: von der Erarbeitung der thematischen Schwerpunkte über die Mitwirkung bei der Ausbildung der Referent:innen bis hin zur Erarbeitung und Durchführung eigener Workshops.

Bei einem ersten, unverbindlichen Kennenlernen am 30. August möchte der Zivile Friedensdienst e.V. mehr über Ihre (Bildungs-) Arbeit erfahren, die Ideen für die friedenspädagogische Bildung an Schulen vorstellen und inhaltlich ins Thema einsteigen. Sie sind dazu eingeladen, mit uns darüber nachzudenken, wie wir gemeinsam die Präsenz von Menschen mit Flucht-/Migrationsgeschichte in Schulen stärken können, damit sie ihre Expertise und Perspektiven auf die Themen Flucht, Frieden und nachhaltige Entwicklung einbringen können.

 

Weitere Informationen

=> Mehr zum Netzwerktreffen friedenspädagogische Bildung

=> Ansprechpersonf für die Veranstaltung

=> Website des Forum Ziviler Friedensdient e.V.

 

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