Handwerkszeug für Zukunftshandeln

Handwerkszeug für Zukunftshandeln

Handwerkszeug für Zukunftshandeln

Germanwatch bietet ein Programm, um Gruppen in ihrem Engagement für Nachhaltigkeit zu unterstützen – Bewerbungen sind bis zum 10.12.2021 möglich

23. November 2021 – Wie können junge Menschen, Initiativen und Gruppen in ihrem Engagement für eine nachhaltige, gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft gefördert und bestärkt werden? Genau hierfür hat Germanwatch ein Programm entwickelt auf der Grundlage des „Hand-Print-Konzepts“, das Menschen ermutigt, sich wirkungsvoll für nachhaltige Entwicklung einzusetzen.

Das Programm richtet sich an Gruppen, die eine Projektidee haben oder ein Projekt begonnen haben, das zu einer ökologisch und sozial gerechten und zukunftsfähigen Gesellschaft beiträgt. Die Projekte sollen einen transformativen Charakter haben. Das bedeutet, sie zielen darauf ab, Rahmenbedingungen so zu verändern, dass Nachhaltigkeit leichter, naheliegender und bleibend verankert wird (zum Beispiel die Verankerung von verbindlichen Nachhaltigkeitsrichtlinien, nachhaltigen Standardoptionen, veränderten Preisen und Anreizen oder veränderter Infrastrukturen).

Die Projekte können auf verschiedenen Ebenen ansetzen: Quartier, Kommune, (Hoch-)Schule, Arbeitsplatz, Verein, Religionsgemeinschaft usw. Die Projekte können sich mit allen Aspekten sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit befassen – von nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung, klimafreundlicher Mobilität und nachhaltigen Finanzen über gerechte Teilhabe- und Partizipationsmöglichkeiten, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit bis hin zu Suffizienz und Kreislaufwirtschaft.

Alle Gruppen können sich bewerben, unabhängig vom Alter und davon, wie lange es die Gruppe schon gibt; egal ob es sich um eine Initiative, einen eingetragenen Verein, einen Kreis von Arbeitskolleg:innen oder eine Ortsgruppe eines Verbands handelt.

 

Was bietet das Programm?

Ein Jahr lang berät und begleitet Germanwatch mit anderen Expert:innen zusammen das Projekt. Auf diese Weise kann das Projekt strategischer angegangen und damit die Wirkung vergrößert werden – zum Beispiel durch folgende Angebote:

  • Beratung zu politisch wirksamen Hebeln
  • Argumentationstraining für das Sprechen mit Entscheidungsträger:innen
  • Fachlicher Austausch mit Expert:innen/ Good-Practice-Projekten
  • Workshop zur resilienten, wertschätzenden und gesunden Zusammenarbeit in der Gruppe/ Reflexion interner Teamprozesse
  • Entwicklung einer Theory of Change für das Projekt
  • Übertragen von Ansatzpunkten auf höhere Ebenen (z.B. vom Verein zum Verband, vom Quartier auf die ganze Stadt etc.)
  • Fortbildung zu Pressearbeit oder Kommunikationsstrategie
  • Praktisches Training zum Umgang mit Widerständen

 

Weitere Informationen

=> Zum Projekt Handwerkszeug für Zukunftshandeln

=> Bewerbung für das Programm

=> Förderprojekt Z-5521 Handwerkszeug für Zukunftshandeln: Akteure gesellschaftlichen Wandels fördern und begleiten

 

Neue Broschüre weiter_wirken

 

Wissen und Werkzeuge für Nachhaltigkeitsprojekte