Nachhaltiges Fairstival

Das Fairstival-Projektteam
Das Fairstival-Projektteam (von links): Malick Koutou (Afrika Wakati e.V.), Gürsel Pekdemir (Manna Mühlencafé), Beate Wolff (Geschäftsführung Welthaus Bielefeld e.V.), Luise Meyer-zu-Bentrup (Alte Wassermühle Bentrup), Awa Boussim, Anna-Lena Friebe (Fairstival e.V.), Stephan Noltze (Projektleitung Fairstival e.V.) und Ralph Würfel (nützlich + schön Kulturbüro).

Nachhaltiges Fairstival

Vom 23.08. bis 25.08.2024 an der Alten Wassermühle zu Bentrup

4. April 2024 – Wie sich junge Menschen für faires Miteinander und Nachaltigkeit begeistern lassen, zeigt das Fairstival. Dahinter verbirgt sich ein dreitägiges Festival, bei dem neben der Musik auch Themen wie Klimawandel, und nachhaltiger Konsum im Mittelpunkt stehen. Ganz nach dem Motto: Fair sein macht Spaß! Durch die besondere Zusammensetzung des Programms, der Kombination aus Bildungselementen mit Musik und Mitmachräumen ist für alle etwas dabei: „Das Fairstival ist mit seiner gelebten Nachhaltigkeit für Nordrhein-Westfalen nahezu einzigartig. In niedrigschwelliger Weise werden ernste Themen wie Klimawandel, nachhaltiger Konsum oder fairer Handel positiv und gemeinschaftlich erlebt. Anstatt in Klimadepression zu verfallen, können so alltags- und lebensnah lösungsorientierte Herangehensweisen sichtbar gemacht werden, die gerade für junge Menschen sehr wichtig sind“, erklärt Katja Winter, Projektreferentin der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, die das Projekt mit rund 90.000 Euro unterstützt.

Veranstaltet wird das Event von Fairstival e.V., einem gemeinnützigen Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Werte wie soziale und ökologische Gerechtigkeit mit kulturellen Angeboten zu koppeln und auf positive Art zu zelebrieren. Stets unter dem Motto: für mehr „sustainability & subculture“ in Bielefeld und der Region OWL. „Die Alte Wassermühle zu Bentrup als neue Location und vor allem Familie Meyer- zu-Bentrup, die sich auf das Wagnis mit uns einlässt, das ist einfach ein großes Glück“, freut sich Anna-Lena Friebe, Projektmitarbeiterin.

Musikalisch machen Artists aus den Bereichen World, Hip Hop, Reggae, Balkan, Dub und Tanzmusik jeglicher Couleur, das Fairstival zu einem kulturellen Highlight. Zum Line-up zählen internationale Bands wie Newen Afrobeat aus Chile, Los Kamer aus Mexiko, Killabeatmaker aus Kolumbien sowie das Deutschrap-Urgestein Afrob aus Hamburg. Auch die über lokale Grenzen hinaus gefeierte Band Von Weiden wird aufspielen und für die ordentliche Portion tanzbares Lokalkolorit sorgen. Ergänzt wird das Live-Programm durch DJ-Sets und Soundsystem-Performances, bei denen die Besucher:innen vorm großen Boxenturm zu feinster Schallplattenmusik bis in die Nacht feiern können. Insgesamt rund 25 ausgesuchte Bands, zahlreiche DJs, spannende Kleinkunst, Essen und Getränke, Vorträge und Workshops sowie unterschiedliche Aktionen und Stände füllen die drei Tage. „Wir wollen ein inhaltlich signalstarkes Highlight für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit setzen und zeigen, dass Kulturveranstaltungen auch nachhaltig umgesetzt werden können“, betont Stephan Noltze, Projektleiter.

Kooperationspartner:innen

Veranstaltet wird das Fairstival in Kooperation mit dem Welthaus Bielefeld e.V., dem Bezirksjugendwerk der AWO OWL und Afrika Wakati e.V. Aber ein so großes Projekt ist nur dank vieler Kooperationspartner möglich. Beraten wird das Team dabei vom Transformationsmanager Ralph Würfel: „Wir wollen allen Festivalgästen ein weitestgehend klimaneutrales Festival-Camping ermöglichen. Ob bei der Anreise, bei der Unterbringung oder der Versorgung bzw. Entsorgung suchen wir gemeinsam nach Ansätzen, das Klima und die Umwelt zu schonen.“

Insbesondere die Kooperation mit Bielefelder Akteur:innen wie dem Verein Afrika Wakati, dem Bezirksjugendwerk der AWO OWL sowie dem Welthaus Bielefeld ermöglicht es, verschiedene Perspektiven und Ressourcen zu bündeln. „Von Beginn an sind wir als Kooperationspartner des Fairstival dabei. Gern unterstützen wird auch das neue Konzept und bringen uns mit Bildungsangeboten, Netzwerken und unserer Erfahrung zu nachhaltigem Veranstaltungsmanagement ein“, verspricht Beate Wolff, Geschäftsführerin des Welthaus Bielefeld.

Die Arbeit der zum Kernteam des Fairstival e.V. gehörenden Menschen, derzeit ca. 15 Personen, erfolgt zum großen Teil ehrenamtlich. Die Durchführung der Veranstaltung wäre nicht möglich ohne die engagierte Mithilfe von bis zu 150 weiteren ehrenamtlichen Helfer:innen an den Veranstaltungstagen. Um die Besonderheit einer engagierten Zivilgesellschaft weiß auch Malick Koutou. Er ist für den Verein Afrika Wakati mit seinem Projekt „Echoes of Africa“ mit von der Partie: „Wir verknüpfen die Thematik des Fairstivals eng mit der afrikanischen Tradition eines bewussten Konsumlebens. Diese tiefe Verbundenheit ermöglicht es uns, eine besondere Atmosphäre zu schaffen. In dieser Tradition freuen wir uns besonders, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in einem einzigartigen Rahmen zu erörtern: Unter einem Palaverbaum kommen wir zusammen, um in echter afrikanischer Manier diese wichtigen Themen zu diskutieren.“

 

Weitere Informationen

=> Mehr zum Fairstival

=> Förderprojekt Z-5708 Fairstival – sustainability & subculture

 

 

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